Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Nachdenken über Corona

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Das Corona-Virus hat auf gesundheitlicher, menschlicher und gesellschaftlicher Ebene heftige Reaktionen hervorgerufen. Die Zeitphase der „Corona-Krise“ – ob anhaltend oder abgeschlossen – gehört sicherlich zu den gravierendsten Einschnitten und Neuordnungs-Phasen der Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg. Viele der einschneidenden Maßnahmen oder sich verstetigenden Prozesse werden die gesellschaftliche Realität nachhaltig und dauerhaft verändern. Ziel der kurzen Veranstaltungs-Reihe ist es, für jeden Interessierten anhand kritischer Fragen die Möglichkeit zu einer differenzierten Betrachtung anzubieten und die persönliche Reflektion anzuregen.

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freie Plätze G102 - Philosophieseminar "Die Würde des Menschen"

( ab Sa., 17.10., 9.30 Uhr, Bahnhof, Seminarraum)

Die Geschichte der Menschheit lehrt, dass offenbar nichts so schnell angetastet und gefährdet ist wie die Würde des Menschen. Oft genug war sie wie selbstverständlich das Opfer der Interessen Einzelner oder ganzer Gruppen: Tyrannis, Sklavenhalterei, Rassismus, Nationalismus, Chauvinismus, religiöse Konflikte oder organisierte Kriminalität - die Liste der üblichen Verdächtigen ist lang. Unsere moderne westliche Zivilisation ist in der Tradition des Humanismus über die Aufklärung zur Erkenntnis gelangt, dass der Schutz der Menschenwürde das höchste Gut ist. Dennoch wird die Menschenwürde überall auf der Welt auch bekämpft und massiv in Frage gestellt. Es bleibt ein fragiles Gut, das wir ständig reflektieren und schützen müssen. Das Seminar zeigt die Entwicklung dieses zentralen Begriffs von der Antike bis in die Gegenwart auf.

freie Plätze G103 - "Solidarität zwischen Gerechtigkeit und Ethik" Philosophie-Seminar

( ab Sa., 14.11., 10.00 Uhr, Bahnhof, Seminarraum)

Seit dem Beginn der "Coronakrise" ist viel die Rede von Solidarität. Meist wird sie gepriesen als etwas Neues und als eine gute, weil ethische Wirkung der Pandemie.
Aber was ist die Solidarität, wenn man sie genauer anschaut? Was hat die Philosophie dazu gesagt? Und ist ein solidarisches Handeln besser als ein Handeln nach Gerechtigkeit? Was sagt die Ethik dazu - oder die Moral?
In diesem Tagesseminar werden wir ein kleines Skript dazu besprechen und die verschiedenen möglichen und auch "unmöglichen" Haltungen im philosophischen Dialog gemeinsam klären.
Im Geist der gegenseitigen, philosophischen Achtung und Anerkennung werden wir unsere je eigene, persönliche Position im gegenwärtigen sozialen und politischen Kontext und seinen Widersprüchen reflektieren und konkretisieren.
Dr. Giovanni Russo betreibt in München ein Institut für Systemische Philosophische Praxis, er berät Einzelpersonen sowie Firmen und leistete bis 2018 die Kuratierung und fachliche Betreuung des AeV-Preises "Medizin und Ethik".

freie Plätze G104 - Die Medien-Epidemie: Journalismus, Corona und die neue "Realität"

( ab Do., 29.10., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

In der Theorie ist alles ganz einfach. Dort ist die Öffentlichkeit ein Feld der Verständigung - der Ort, an dem all die unterschiedlichen Meinungen und Interessen zusammenkommen, die es in einer Gesellschaft gibt. Der Journalismus moderiert die Diskussion, und er kontrolliert und kritisiert die, die Machtpositionen auf Zeit besetzen. Die Medien als eine Art "vierte Gewalt". Wie gesagt: Das ist die Theorie. Schon lange vor Corona war zu beobachten, dass Pressemitteilungen der Regierenden Medienrealität werden, dass Leitartikler und Politiker die Welt mit den gleichen Augen sehen und dass ihre Redaktionen Meinungen und Interessen keineswegs gleichberechtigt behandeln. Der Vortrag zieht eine vorläufige Bilanz: Wie ist der Journalismus mit der Herausforderung Corona umgegangen und wie ist zu erklären, dass Gegenstimmen zum herrschenden Diskurs ausgeblendet oder verleumdet wurden?
Prof. Dr. Michael Meyen lehrt am Institut für Kommunikationswissenschaft und Kommunikationsforschung an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Eine seiner Veröffentlichungen lautet " Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand - Wie uns die Medien regieren"

freie Plätze G105 - Die sog. 'Corona-Krise' aus verfassungsrechtlicher Sicht

( ab Do., 8.10., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Das Corona-Virus hat sich als eine der größten Herausforderungen für Staat und Gesellschaft in der Geschichte der Bundesrepublik erwiesen. Doch in einem Rechtsstaat heiligt der Zweck nicht immer die Mittel. Staatliche Maßnahmen müssen sich stets an den verfassungsrechtlichen Grenzen der Grundrechte messen lassen. Vor diesem Hintergrund erörtert Rechtsanwalt Dominik Klauck, wie die Grundrechtseingriffe der bayerischen Staatsregierung anlässlich der Corona-Pandemie aus verfassungsrechtlicher Sicht zu bewerten sind.
Dominik Klauck studierte Rechtswissenschaften an der LMU. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt in der Kanzlei "Gauweiler & Sauter" in München forscht er im Rahmen seines Dissertationsvorhabens bei Herrn Prof. Peter M. Huber, Richter des Bundesverfassungsgerichts und Minister a.D., zu den verfassungsrechtlichen Grenzen des Staatsschutzes.
Ein persönlicher Erkenntnisprozess zur Corona-Pandemie von Franz Ruppert
"Wer weiter freiwillig im Pandemie-Modus verharren will, kann das tun. Wer glaubt, er braucht eine Covid-19-Impfung, kann das tun. Wer sich und andere weiter in Aufregung halten will, kann das tun. Gesund wird er/sie davon sicher nicht.
Ich selbst möchte damit nichts mehr zu tun haben und von allen in Ruhe gelassen werden, die mir ihre verdrehte Sicht der Dinge aufzwingen wollen. Die mich als Objekt ihrer falschen Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit und damit für ihre Herrschafts- und Geschäftsideen zu missbrauchen versuchen. Die immer im Kampf- und Kriegsmodus leben, weil sie nicht bei sich sein können.
Ich will eine Welt, in der jeder ein Subjekt sein kann, jeder seinen ganz eigenen Wert hat und sich seine Würde bewahrt und die Chance hat, mit sich selbst im Reinen zu sein."
Franz Ruppert ist Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungshochschule München und unterhält eine Praxis als psychologischer Psychotherapeut. Basierend auf seinen langjährigen Erkenntnissen hat er die "Identitätsorientierte Psychotraumatherapie" entwickelt. 2018 hat er bei Klett-Cotta das Buch "Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft? - Wie Täter-Opfer-Dynamiken unser Leben bestimmen und wie wir uns daraus befreien" veröffentlicht.

Anmeldung möglich G107 - Finanzmärkte sechs Monate nach der Corona-Krise: Eine Bestandsaufnahme

( ab Mi., 21.10., 19.30 Uhr, Livestream: Mitmachen von überall)

Im Zuge des Coronavirus kam es im ersten Quartal zu einem Börsenabsturz, der an das Jahr 1929 erinnert. Zeitgleich bündelten Notenbanken und Politiker Pakete, um dem Shutdown entgegenzuwirken. In meinem Seminar möchte ich erläutern, wie sich Aktien, Zinsen und die Konjunktur seitdem entwickelten.

freie Plätze G108 - Impfungen - mit kühlem Kopf an ein "heißes Eisen"

( ab Di., 1.12., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Nach einem verheißungsvollen Start 1796 als "Wunderwaffe" gegen die gefährlichen Pocken wurden ungeachtet aller kritischen Stimmen immer mehr Impfstoffe auch gegen vergleichsweise harmlose Krankheiten entwickelt. Als Neuestes setzt man auf die Gentechnik, wo der Mensch sozusagen den Impfstoff in den eigenen Zellen selber herstellen soll. In fast keinem Gebiet der Medizin wird so viel polarisiert und polemisiert. Neben vielen hilfreichen Informationen für eine leichtere individuelle Entscheidung werden wichtige Fragen thematisiert: Verschwinden Epidemien wirklich durch Impfungen? Warum ist das Ganze emotional so aufgeladen? Wie viel weiß man tatsächlich über Wirksamkeit, Risiko-Nutzen-Relation und langfristige Auswirkungen auf das Immunsystem?

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Unsere Programmbereiche


Veranstaltungskalender

August 2020
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vhs Kolbermoor

Rathausplatz 1
83059 Kolbermoor

Tel.: 08031 98338
E-Mail: info@vhs-kolbermoor.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch:
09:00 - 12:30 Uhr
Donnerstag:
14:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung außerdem auch im Bürgerbüro im Rathaus Tel.: 08031 2968 100

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