Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Nachdenken über Corona

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Das Corona-Virus hat auf gesundheitlicher, menschlicher und gesellschaftlicher Ebene heftige Reaktionen hervorgerufen. Die Zeitphase der „Corona-Krise“ – ob anhaltend oder abgeschlossen – gehört sicherlich zu den gravierendsten Einschnitten und Neuordnungs-Phasen der Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg. Viele der einschneidenden Maßnahmen oder sich verstetigenden Prozesse werden die gesellschaftliche Realität nachhaltig und dauerhaft verändern. Ziel der kurzen Veranstaltungs-Reihe ist es, für jeden Interessierten anhand kritischer Fragen die Möglichkeit zu einer differenzierten Betrachtung anzubieten und die persönliche Reflektion anzuregen.

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freie Plätze G103 - "Solidarität zwischen Gerechtigkeit und Ethik" Philosophie-Seminar

( ab Sa., 14.11., 10.00 Uhr, Bahnhof, Seminarraum)

Seit dem Beginn der "Coronakrise" ist viel die Rede von Solidarität. Meist wird sie gepriesen als etwas Neues und als eine gute, weil ethische Wirkung der Pandemie.
Aber was ist die Solidarität, wenn man sie genauer anschaut? Was hat die Philosophie dazu gesagt? Und ist ein solidarisches Handeln besser als ein Handeln nach Gerechtigkeit? Was sagt die Ethik dazu - oder die Moral?
In diesem Tagesseminar werden wir ein kleines Skript dazu besprechen und die verschiedenen möglichen und auch "unmöglichen" Haltungen im philosophischen Dialog gemeinsam klären.
Im Geist der gegenseitigen, philosophischen Achtung und Anerkennung werden wir unsere je eigene, persönliche Position im gegenwärtigen sozialen und politischen Kontext und seinen Widersprüchen reflektieren und konkretisieren.
Dr. Giovanni Russo betreibt in München ein Institut für Systemische Philosophische Praxis, er berät Einzelpersonen sowie Firmen und leistete bis 2018 die Kuratierung und fachliche Betreuung des AeV-Preises "Medizin und Ethik".

auf Warteliste G104 - Die Medien-Epidemie: Journalismus, Corona und die neue "Realität"

( ab Do., 29.10., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

In der Theorie ist alles ganz einfach. Dort ist die Öffentlichkeit ein Feld der Verständigung - der Ort, an dem all die unterschiedlichen Meinungen und Interessen zusammenkommen, die es in einer Gesellschaft gibt. Der Journalismus moderiert die Diskussion, und er kontrolliert und kritisiert die, die Machtpositionen auf Zeit besetzen. Die Medien als eine Art "vierte Gewalt". Wie gesagt: Das ist die Theorie. Schon lange vor Corona war zu beobachten, dass Pressemitteilungen der Regierenden Medienrealität werden, dass Leitartikler und Politiker die Welt mit den gleichen Augen sehen und dass ihre Redaktionen Meinungen und Interessen keineswegs gleichberechtigt behandeln. Der Vortrag zieht eine vorläufige Bilanz: Wie ist der Journalismus mit der Herausforderung Corona umgegangen und wie ist zu erklären, dass Gegenstimmen zum herrschenden Diskurs ausgeblendet oder verleumdet wurden?
Prof. Dr. Michael Meyen lehrt am Institut für Kommunikationswissenschaft und Kommunikationsforschung an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Eine seiner Veröffentlichungen lautet " Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand - Wie uns die Medien regieren"
Ein persönlicher Erkenntnisprozess zur Corona-Pandemie von Franz Ruppert
"Wer weiter freiwillig im Pandemie-Modus verharren will, kann das tun. Wer glaubt, er braucht eine Covid-19-Impfung, kann das tun. Wer sich und andere weiter in Aufregung halten will, kann das tun. Gesund wird er/sie davon sicher nicht.
Ich selbst möchte damit nichts mehr zu tun haben und von allen in Ruhe gelassen werden, die mir ihre verdrehte Sicht der Dinge aufzwingen wollen. Die mich als Objekt ihrer falschen Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit und damit für ihre Herrschafts- und Geschäftsideen zu missbrauchen versuchen. Die immer im Kampf- und Kriegsmodus leben, weil sie nicht bei sich sein können.
Ich will eine Welt, in der jeder ein Subjekt sein kann, jeder seinen ganz eigenen Wert hat und sich seine Würde bewahrt und die Chance hat, mit sich selbst im Reinen zu sein."
Franz Ruppert ist Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungshochschule München und unterhält eine Praxis als psychologischer Psychotherapeut. Basierend auf seinen langjährigen Erkenntnissen hat er die "Identitätsorientierte Psychotraumatherapie" entwickelt. 2018 hat er bei Klett-Cotta das Buch "Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft? - Wie Täter-Opfer-Dynamiken unser Leben bestimmen und wie wir uns daraus befreien" veröffentlicht.

Anmeldung möglich G108 - Impfungen - mit kühlem Kopf an ein "heißes Eisen"

( ab Di., 1.12., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Nach einem verheißungsvollen Start 1796 als "Wunderwaffe" gegen die gefährlichen Pocken wurden ungeachtet aller kritischen Stimmen immer mehr Impfstoffe auch gegen vergleichsweise harmlose Krankheiten entwickelt. Als Neuestes setzt man auf die Gentechnik, wo der Mensch sozusagen den Impfstoff in den eigenen Zellen selber herstellen soll. In fast keinem Gebiet der Medizin wird so viel polarisiert und polemisiert. Neben vielen hilfreichen Informationen für eine leichtere individuelle Entscheidung werden wichtige Fragen thematisiert: Verschwinden Epidemien wirklich durch Impfungen? Warum ist das Ganze emotional so aufgeladen? Wie viel weiß man tatsächlich über Wirksamkeit, Risiko-Nutzen-Relation und langfristige Auswirkungen auf das Immunsystem?

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Unsere Programmbereiche


Veranstaltungskalender

Oktober 2020
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
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Kursleiter*in Deutsch als Fremdsprache / Italienisch / Spanisch / Gesundheit gesucht!

Bei Interesse beim Team der vhs melden.


Insekten – Ausstellungen im Rathaus Kolbermoor

Vernissage am 15. Oktober um 19.00 Uhr mit Einführungsvortrag von Klaus Dehler

Ab dem 15. Oktober werden im Rathaus Kolbermoor zwei Ausstellungsprojekte gezeigt: „Faszination Insekten“ ist der Titels des Beitrags der Ortsgruppe Kolbermoor des Bund Naturschutz. Anhand von neun bebilderten Tafeln wird verdeutlicht, warum die Zahl der Insekten seit 30 Jahren beständig abnimmt und was jeder Einzelne zu ihrem Schutz beitragen kann.

Hans Unterbuchner präsentiert in der Foto-Collage-Ausstellung „Schätze Deine(r) Heimat“ Fotografien von heimischen Insekten – überwiegend Schmetterlingen - , aber auch seltenen Pflanzen oder Vögeln. Als ehrenamtlicher Artenschutzkartierer für Tag- und Nachtfalter und Libellen für das Landesamt für Umwelt hat er im Laufe der Jahre zahlreiche Fotos von bekannten bis hin zu vollkommen unbekannten Arten aufgenommen. Er wurde 2019 mit dem "Grünen Engel" des BStM für Umwelt und Verbraucherschutz ausgezeichnet

Die Eröffnung der Ausstellungen mit einer öffentlichen Vernissage findet am 15. Oktober ab 19.00 Uhr im Rathaus Kolbermoor statt. Klaus Dehler, der Vorsitzende der BN-Ortsgruppe Kolbermoor, wird in einem Einführungsvortrag über die Insekten berichten: Mit den momentan bekannten etwa 900 000 Arten sind sie artenreicher als alle übrigen mehrzelligen Lebewesen zusammen. Aber was sind eigentlich Insekten, wo und wie leben sie und wie beeinflussen sie unser Leben?



Kalligraphie mit Pinsel und Feder

Mit Sabina Sewald

Kalligraphie ist die Kunst des Schönschreibens. Wir erlernen und vertiefen verschiedene Zierschriften mit dem Pinsel oder der Feder. Auf Papier und Leinwand gestalten wir Initialen, individuelle Anordnungen von Sätzen, weihnachtliche Motive und Sprüche oder wirkungsvolle Hervorhebungen einzelner Buchstaben/Wörter auf ansprechend gestalteten Hintergründen.
3x mittwochs, ab 11.11.2020, 18.00 Uhr

 


freie Plätze
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Anmeldung möglich
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Kontakt

vhs Kolbermoor

Rathausplatz 1
83059 Kolbermoor

Tel.: 08031 98338
E-Mail: info@vhs-kolbermoor.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch:
09:00 - 12:30 Uhr
Donnerstag:
14:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung außerdem auch im Bürgerbüro im Rathaus Tel.: 08031 2968 100

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