Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

NS und NSU

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Die Ausstellung zeigt die Biographien der Opfer und beschäftigt sich mit den Bombenanschlägen in Nürnberg und Köln sowie den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden. Der zweite Teil beleuchtet das Netzwerk des NSU. Verbindungen neonazistischer V-Leute verschiedener Verfassungsschutzbehörden mit den bisher Angeklagten werden skizziert. Analysiert werden auch die Gründe, warum die Mordserie lange nicht aufgedeckt wurde sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex. Zum Schluss kommen Angehörige der Ermordeten zu Wort. Eltern, Kinder und Witwen berichten von der Zeit vor und nach dem Auffliegen des NSU, kommentieren den Münchner NSU-Prozess und unterziehen die bisherige Aufklärung einer kritischen Beurteilung.
Ausstellung in Kooperation mit der Kolbermoorer Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern

Anmeldung möglich C114 - Vortrag: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

( ab Mo., 5.11., 19.00 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Bei ihrem Eröffnungsvortrag stellt die Ausstellungsmacherin Birgit Mair anhand eines bilderreichen Powerpoint-Vortrags das Ausstellungsprojekt vor und geht auf aktuelle Entwicklungen im NSU-Komplex (Prozess, Untersuchungsausschüsse etc.) ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussion.

freie Plätze C115 - Die Entwicklung des Nationalsozialismus in Bayern

( ab Do., 8.11., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Vorgeschichte, das Entstehen und die Bedeutung der NS-Bewegung in Bayern. Hier ist sie während der Weimarer Republik groß geworden. München und Nürnberg werden ihre zentralen Orte. Das thematische Spektrum umfasst gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Aspekte der Entwicklung in Bayern und untersucht auch die Entwicklung des Antisemitismus nach 1918.

freie Plätze C116 - Die "Reichskristallnacht" - Dimensionen des Novemberpogroms

( ab Mi., 14.11., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Niemand konnte nach dem 9. November 1938 über die niedergebrannten Synagogen und die zerstörten Geschäfte jüdischer Eigentümer hinwegsehen. Wegen der vielen zerstörten Fenster wurde der Pogrom ironisch und damit letztlich verharmlosend als "Reichskristallnacht" bezeichnet. Denn im Zuge des Pogroms wurden etwa einhundert Menschen ermordet, 27.000 jüdische Männer wurden in KZs eingeliefert, wo Hunderte von ihnen starben, die Juden mussten eine kollektive "Buße" von über einer Milliarde Reichsmark bezahlen und durften nicht mehr selbständig wirtschaftlich tätig sein. Der Novemberpogrom von 1938 war ein ebenso einschneidendes wie vielschichtiges Ereignis. Seine Auswirkungen auf die Juden "Großdeutschlands", die Haltung der nichtjüdischen Bevölkerung, die internationalen Kontexte, sein Stellenwert in der Geschichte des Holocaust und der Umgang mit dem Geschehenen nach 1945 sollen im Vortrag beleuchtet werden.

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Veranstaltungskalender

Oktober 2018
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Kontakt

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Rathausplatz 1
83059 Kolbermoor

Tel.: 08031 98338
Fax: 08031 97473
E-Mail: info@vhs-kolbermoor.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch:
09:00 - 12:30 Uhr
Donnerstag:
14:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung außerdem auch im Bürgerbüro im Rathaus Tel.: 08031 2968 100

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