Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Vorträge

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freie Plätze H102 - Grund und Grenzen der Grundrechte im System der verfassten Gewalt

( ab Do., 15.4., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Die verfassungsmäßige Ordnung des Grundgesetzes hat sich als voller Erfolg erwiesen. Die Autorität der Verfassung ist so hoch, dass sie von allen Lagern zunehmend auch im allgemeinpolitischen Diskurs in Anspruch genommen wird. Doch welchen Beitrag liefert tatsächlich ein Verfassungstext, in dem weder das Verhältnismäßigkeitsprinzip noch das allgemeine Persönlichkeitsrecht explizit geschrieben stehen? Über 70 Jahre Grundgesetz geben Anlass, über Inhalt, Grund und Grenzen der Grundrechte des Grundgesetzes zu diskutieren.
Dominik Klauck studierte Rechtswissenschaften an der LMU. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt in der Kanzlei "Gauweiler & Sauter" in München forscht er im Rahmen seines Dissertationsvorhabens bei Herrn Prof. Peter M. Huber, Richter des Bundesverfassungsgerichts und Minister a.D., zu den verfassungsrechtlichen Grenzen des Staatsschutzes.

freie Plätze H103 - Was ist Gerechtigkeit?

( ab Sa., 6.3., 10.00 Uhr, Bahnhof, Seminarraum)

In der Geschichte der Philosophie finden wir viele Theorien der Gerechtigkeit, die das Denken von uns Menschen des XXI. Jahrhunderts maßgeblich beeinflussen. Was ist Gerechtigkeit? Ist sie dasselbe wie Gleichheit, zum Beispiel Gleichheit der Würde oder Gleichheit der Chancen oder Gleichheit vor dem Gesetz? Und woher kommt die Idee einer "sozialen Gerechtigkeit"? Wie steht es mit der Solidarität, ist sie dasselbe wie Gerechtigkeit?
In diesem Tagesseminar schauen wir uns etwas genauer an, was die Klassiker der Philosophie darüber zu sagen haben und klären unsere Anliegen und Zweifel in Gespräch und Diskussion. Sie erhalten ein handliches Skript mit kurzen Texten von Platon und Aristoteles bis Ernst Bloch und John Rawls. Im lebendigen Mit-Philosophieren werden Sie Ihre eigene, persönliche Position im Gespräch mit mir und in einer interessierten und interessanten Runde reflektieren und konkretisieren.
Dr. Giovanni Russo betreibt in München eine Philosophische Praxis (www.giovanni-russo.de)

freie Plätze H104 - Mensch und Wahrheit - Die Geschichte des Erkennens

( ab Mo., 26.4., 19.30 Uhr, Rathaus; Trauzimmer)

Philosophie strebt nach Erkenntnis der Welt und das war oft gefährlich, wie bereits der Tod des Sokrates belegt. Immer zweifelten Philosophen radikal an alten Gewissheiten. Letztlich ist die menschliche Erkenntnisfähigkeit selbst das größte Erkenntnisproblem und an ihr hängt fast alles, denn wir gestalten die Welt gemäß unseren Vorstellungen.
So erschütterten neue Positionen die mittelalterliche Scholastik und das Bild der Welt änderte sich. Der neuzeitliche Weg mit seinem Rationalismus, Empirismus und Skeptizismus führte über die Aufklärung in die Zweifel der Moderne und der Glaube an eine absolute Wahrheit erlosch. Das intellektuelle Drama der Moderne hatte begonnen. Die Postmoderne dachte sogar darüber nach, den Begriff der Wahrheit gleich ganz aufzugeben, und im postfaktischen Zeitalter verteidigen wir heute verzweifelt die Wahrheit gegen alternative Fakten. Da macht es wohl Sinn, sich die Problematik von Erkennen und Wahrheit mal wieder vor Augen zu führen: am besten epochenübergreifend auf einer komprimierten "Tour de Verité."
Dr. Stefan Schmitt ist Kunsthistoriker und Philosoph.
"Was soll ich tun?" lautet mit Immanuel Kant eine der zentralen Fragen der Philosophie. Sie zielt auf die philosophische Disziplin der Ethik. Diese sucht nach vernünftigen Kriterien für die Beurteilung unserer Handlungen, ihrer Motive und Konsequenzen.
Ethik und Moral bestimmen das Miteinander der Menschen.
Wie begründen wir unsere Ethik? Bis zur Aufklärung erfolgte dies in vielfältiger Weise metaphysisch, doch mit Philosophen der Neuzeit wie Thomas Hobbes, John Locke, David Hume, Jeremy Bentham oder Immanuel Kant beginnt schon die Moderne als Gedankenexperiment und die Maßstäbe verschieben sich, was wiederum den heftigen Widerstand zum Beispiel der Kirchen provozierte. Bis auf den heutigen Tag sind die Begründung unserer ethischen Prinzipien und die moralischen Schlussfolgerungen von elementarer Bedeutung. In Zeiten des sich ständig beschleunigenden globalen und sozialen Wandels können die Auswirkungen dieses Diskurses auf das gesellschaftliche Leben gar nicht überschätzt werden.
Dieses Seminar wird die philosophiegeschichtlichen Entwicklungen der Ethik und ihre zentralen Probleme sowie die bedeutendsten Positionen und Denker bis in die Gegenwart vorstellen.
Hannah Arendt war eine der bedeutendsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts. Bekannt ist sie bis heute unter anderem durch ihre Analyse des Totalitarismus und ihren Bericht über den Eichmann-Prozess in Jerusalem. Der Vortrag wird zum einen ihre wichtigsten Positionen nachzeichnen, zum anderen aber aufzeigen, wie viel uns Arendts politisches Denken auch heute noch zu sagen hat: In den (fortdauerenden) Krisen unserer modernen Zeit ist Arendts Glaube an das Politische als Kraft des Anfangen-Könnens aktueller denn je.
Dr. Christian Schwaabe ist Akademischer Oberrat und lehrt an der Fakultät für Politische Theorie und Philosophie an der LMU München.

freie Plätze H109 - "Die Liebe zur Welt" Lesung und Vortrag zur Lebensgeschichte von Hannah Arendt

( ab Do., 25.3., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Hannah Arendt (1906-1975) ist die bedeutendste Frau in der Geschichte der Philosophie. In einer Zeit, als Frauen an der Universität noch eine Ausnahme waren, studierte sie u. a. bei Martin Heidegger, mit dem die junge Studentin aus Königsberg eine geheime Liebesbeziehung einging. Von den Nazis ins amerikanische Exil getrieben, stellte die deutsche Jüdin grundlegende Fragen zum Zusammenleben von Menschen, zu den Gefahren totalitärer Systeme und zu den Grundlagen der Demokratie. Dabei gingen ihre Gedanken unmittelbar aus den Erfahrungen ihres abenteuerlichen und leidenschaftlichen Lebens hervor. Ihre Lebensgeschichte liest sich wie ein Plädoyer für Mut und Engagement, wie ein Loblied auf die Freundschaft und die Liebe zur Welt.
Dr. Alois Prinz ist Schriftsteller. Er studierte Philosophie, Germanistik, Politologie und Kommunikationswissenschaften und verfasste eine gelobte Biographie über Hannah Arendt.

Anmeldung möglich H110 - Der Nichtstun-Garten für Menschen mit wenig Zeit

( ab Do., 10.6., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

ACHTUNG: falsches Datum im Programmheft

Ziel eines Permakultur-Gartens ist, bei geringem Aufwand und mit höchstmöglicher Pflanzenvielfalt einen gesunden Boden zu erhalten, der dann gesunde Kräuter, Gemüse, Blumen, Beeren und Früchte hervorbringt und in dem auch Tiere einen Lebensraum finden. 30 Minuten Aufwand pro Woche sind ausreichend für die Versorgung einer Familie. Ein Nichts-Tun-Garten ist neben einer spürbaren Arbeitserleichterung auch eine Entscheidung für eine nachhaltige Anbaumethode.

freie Plätze H111 - Samengärtnerei für den Hausgarten - Gemüse und Kräuter selbst vermehren

( ab Sa., 8.5., 11.00 Uhr, Rathaus; Seminarraum Nr. 124)

Achtung: falsche Datum im Programmheft

Mit der modernen Pflanzenzüchtung gehen alte, regional angepasste Sorten und Raritäten verloren. Doch gerade diese sind für den Hausgarten, die Selbstversorgung und den ökologischen Anbau besonders interessant. Sie erfahren, wie Sie Saatgut selten gewordener, samenfester Gemüsesorten gewinnen. Nach Jahreszeit werden Pflanzenfamilien, ihre Bestäubungsbiologie, Samenbau und Samenernte behandelt.
Annette Holländer ist zertifizierte Arche-Noah Samengärtnerin und Gartenbuchautorin.
Mehl 'Made im Chiemgau', Tomaten voller Geschmack und Mitbestimmung bei der Entwicklung: all das gibt es bei der Jolling e.G. in Bad Endorf. Saisonale Lebensmittel und regionaler Gemu¨seanbau finden immer mehr Zuspruch. Aber wird man davon satt? Und was wa¨chst eigentlich alles bei uns? Wir stellen das Konzept der Jolling e.G. sowie die Prinzipien des genossenschaftlichen Handelns und der Solidarischen Landwirtschaft vor. In die Jolling e.G. haben sich kleine, handwerklich arbeitenden Bio-Betriebe aus der Region und an regionalen Bio-Lebensmitteln interessierte Menschen zusammengeschlossen. Sie übernehmen Verantwortung für die Wertschöpfungskette bis zum fertigen Gemüse. Erleben Sie im Workshop innovatives, regionales Wirtschaften und schmecken Sie rein in die frischen Ideen der Genossenschaft.

Anmeldung möglich H130 - Burgen und Wallanlagen im Mangfall- und Inntal

( ab Do., 18.3., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Achtung: falsches Datum im Programmheft

Zahlreiche Burgställe und Festungsanlagen liegen - manchmal versteckt und verlassen - im Mangfall- und Inngebiet. In einer Zeitreise von den Kelten bis zur Neuzeit werden Schanzen, Burgställe und Festungen aufgesucht und ihre Geschichte beschrieben.

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Unsere Programmbereiche


Veranstaltungskalender

Januar 2021
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
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Samengärtnerei für den Hausgarten

Seminar mit Annette Holländer, geplant 30.01.21, verschoben auf 08.05.2021

Sie erfahren, wie Sie Saatgut selten gewordener, samenfester Gemüsesorten gewinnen. Nach Jahreszeit werden Pflanzenfamilien, ihre Bestäubungsbiologie, Samenbau und Samenernte behandelt.

 



freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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auf Warteliste
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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Internetanmeldungen nicht möglich
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Kontakt

vhs Kolbermoor

Rathausplatz 1
83059 Kolbermoor

Tel.: 08031 98338
E-Mail: info@vhs-kolbermoor.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch:
09:00 - 12:30 Uhr
Donnerstag:
14:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung außerdem auch im Bürgerbüro im Rathaus Tel.: 08031 2968 100

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