Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

100 Jahre Revolution

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Die Ausstellung erinnert auf eindringliche Weise an die Zeit der Räterepublik und deren blutige Niederwerfung in Kolbermoor. Dort hatte sich - bedingt durch die große Baumwollspinnerei - schon früh eine Arbeiterbewegung etabliert. Bereits für den 11. November 1918 hatte die SPD eine Volksversammlung im Mareissaal zur Wahl des 1. Kolbermoorer Volksrates einberufen. Sechs Wochen später wurde dann der 33-jährige Schuhmann zum Vorsitzenden gekürt.
Das Ende "der roten Bastion" datiert auf Sonntag, den 4. Mai 1919. Weißgardisten stürmen die Wohnungen von Georg Schuhmann sowie seines Sekretärs Alois Lahn. Brutal zerren die Freikorpsler die "Roten" aus ihren Betten und schleifen sie zur Tonwerksunterführung, wo die beiden Genossen ermordet werden.
Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 30. September 10:30 Uhr. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.
Kuratoren Führung durch die Ausstellung „Wir haben für unsere Überzeugung gekämpft“ – Rätezeit und Kolbermoor.
Simon Hausstetter und Christian Poitsch, die Macher der Ausstellung im Rathaus Kolbermoor ergänzen die Inhalte der Infotafeln der Ausstellung mit weiterem vertiefendem Hintergrundwissen zur Rätezeit in Bayern und in Kolbermoor. Simon Hausstetter hat sich seit einiger Zeit ganz besonders mit dem Thema Literaten und die Revolution befasst und wird hierzu einen Überblick geben. Im Rahmen der Führung wird es auch genügend Raum für Fragen und Diskussionen geben.
Anmeldung erforderlich

freie Plätze C1292 - Führung: Rätezeit

( ab So., 25.11., 13.30 Uhr, Rathaus; Galerie 1. OG)

Kuratoren Führung durch die Ausstellung „Wir haben für unsere Überzeugung gekämpft“ – Rätezeit und Kolbermoor.
Simon Hausstetter und Christian Poitsch, die Macher der Ausstellung im Rathaus Kolbermoor ergänzen die Inhalte der Infotafeln der Ausstellung mit weiterem vertiefendem Hintergrundwissen zur Rätezeit in Bayern und in Kolbermoor. Simon Hausstetter hat sich seit einiger Zeit ganz besonders mit dem Thema Literaten und die Revolution befasst und wird hierzu einen Überblick geben. Im Rahmen der Führung wird es auch genügend Raum für Fragen und Diskussionen geben.
Anmeldung erforderlich

freie Plätze C131 - Das Epochenjahr 1918: Wie den Wittelsbachern Bayern abhanden kam

( ab Di., 23.10., 19.30 Uhr, Rathaus; Trauzimmer)

Die Revolution von 1918 in München, die erste auf deutschem Boden, markiert das Ende von über 800 Jahren Herrschaft des Hauses Wittelsbach in Bayern. Die vorausgehende Entfremdung zwischen dem Herrscherhaus und seinen Untertanen und die revolutionäre Entstehung des Freistaats sowie ein Ausblick auf die Nachkriegszeit sind das Thema des zweiten Vortrags.

freie Plätze C132 - Revolution in München und die Schlacht um Dachau: Vortrag und Lesung

( ab Mi., 7.11., 19.30 Uhr, Stadtbücherei, Rathaus)

Norbert Göttler, Bezirksheimatpfleger von Oberbayern, gibt einen Überblick zu den Ereignissen in und um München vor 100 Jahren und liest aus seinem Buch "Roter Frühling - Roman der Räterepublik".
In der Nacht von 7. auf 8. November 1918 wurde in München der Freistaat ausgerufen und Kurt Eisner wurde Ministerpräsident. Diese Nacht war das Ende der "guten alten Zeit". Es begannen 6 Monate gravierender Veränderungen in Bayern, die den Grundstein für das moderne Bayern des 20. Jahrhunderts legten.

Anmeldung möglich C133 - Die Königsfamilie und Wildenwart

( ab Do., 15.11., 19.30 Uhr, Stadtbücherei, Rathaus)

In der Nacht von 7. auf 8. November 1918 verließ König Ludwig III. mit seiner Familie Hals über Kopf München. Erster Fluchtpunkt war das Schloss Wildenwart bei Frasdorf im Chiemgau, bevor es einige Tage später weiter ging ins Salzburgerische Anif.
Diesen Abend gestaltet Rupert Wörndl mit einer Lesung aus Zeitungsberichten, Briefen und Tagebüchern zur Erinnerung an Revolution und die Flucht der Königsfamilie von München nach Schloss Wildenwart bei Frasdorf. Musikalische Umrahmung durch die Musikschule Kolbermoor.

freie Plätze C134 - Das Raubtier und der rote Matrose

( ab Do., 29.11., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

In die Revolution 1918 und der Räterepublik 1919 kamen verschiedene Weltanschauungen zum Tragen und bestimmten das Handeln der Akteure. Der Autor stellt in seinem Vortrag einige Biografien und ideologische Positionen vor. Da geht es um Kurt Eisner, aber auch um Johannes Hofmann und die Propaganda der nach Bamberg geflohenen SPD-Regierung. Um Oswald Spengler, den Autor des 'Untergang des Abendlandes', um den Anarchisten Gustav Landauer und um Rudolf Egelhofer, der als Kommandant der Roten Armee in München für den Marxismus der Spartakisten stand. Und um die Erinnerungskultur zu den Ereignissen, selbst ein Politikum.

freie Plätze C135 - Wortgefechte - Bayerns Literaten zwischen Krieg und Revolution

( ab Do., 10.1., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Der 1. Weltkrieg und die nachfolgende Umbruchszeit gehören zu den ertragsreichsten Phasen literarischen Schaffens. Auf welche Weise Bayerns Literaten, wie Ludwig Thoma, Oskar Maria Graf, Annette Kolb, Erich Mühsam, Ernst Toller und viele andere als Kriegstreiber, Pazifisten oder Revolutionäre auftraten und durch ihr Werk das politische Geschehen beeinflussten, erläutert dieser Vortrag. Neben bairischen Klassikern werden dabei auch jene Schriftsteller und Philosophen thematisiert, die in der Münchner Räterepublik für kurze Zeit die Geschicke des jungen bayerischen Staates lenkten.

freie Plätze C136 - Film: Auf der Suche nach dem roten Kolbermoor

( ab Do., 17.1., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Der 1985 entstandene Film dokumentiert die Umstände der Industrialisierung im 19. Jhdt., die politischen und sozialen Verhältnisse bis Ende 1920 und die damit einhergehenden Veränderungen im Stadtbild.
Die wohlhabenden Gemeinden Bad Aibling und Rosenheim wehrten sich gegen die zuwandernden Arbeiter aus Böhmen und anderswoher, um die Einheimischen nicht zu verärgern. Also wurde die "Baumwollspinnerei Kolbermoor" und dann das "Tonwerk" im Schwemmland der Mangfall, mitten in der "Wildnis" angesiedelt.
Weiter beschreibt der Dokumentarfilm die politischen und sozialen Umwälzungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit all der damaligen Willkür der Mächtigen, speziell gegen Kolbermoorer Bürger.
Andererseits bildete sich mit Anfängen des sozialen Wohnungsbaus, der "Spinnereisiedlung", im wesentlichen das heutige Stadtbild Kolbermoors. Der Film entstand 1985 als Koproduktion zwischen BR und WDR mit Recherchen von Rosa Aichele und Hans Ziegler.

freie Plätze C140 - Die deutsche Revolution und der russische Faktor

( ab Do., 24.1., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Die revolutionäre Welle, die sich in der Endphase des Ersten Weltkriegs über Europa ausbreitete, nahm ihren Ausgang in Russland. Auch die deutschen Ereignisse rund um die Novemberrevolution 1918 bis hin zur bayerischen Räterepublik vom April/Mai 1919 waren in hohem Maße von den Vorgängen und Einflüssen aus Russland geprägt. Über die Frage der Stellung zur 1919 gegründeten Kommunistischen Internationale und zum sowjetischen Modell kam es schließlich Anfang der 1920er Jahre zu einer tiefgreifenden und endgültigen Spaltung der sozialistischen Arbeiterbewegung. Obwohl sie bis heute in unserem Parteiensystem erkennbar ist, ist die Entwicklung, die dazu führte, wenig bekannt.

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Kontakt

vhs Kolbermoor

Rathausplatz 1
83059 Kolbermoor

Tel.: 08031 98338
Fax: 08031 97473
E-Mail: info@vhs-kolbermoor.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch:
09:00 - 12:30 Uhr
Donnerstag:
14:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung außerdem auch im Bürgerbüro im Rathaus Tel.: 08031 2968 100

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