Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kunst und Kultur

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Mystik ist eine weit verbreitete Sonderform des philosophischen und religiösen Reflektierens und Verhaltens. Ziel des Mystikers ist die "unio mystica", die "Vereinigung" mit der Gottheit über Kontemplation und Meditation, wobei die individuelle Erlebnissphäre gegenüber der kollektiven oder sozialen Manifestation von Religion überwiegt. Gott wird in der Welt erfahren, denn er wirkt in seiner Schöpfung.
Bereits in der Spätantike suchte man die kontemplative Einheit mit Jesus Christus. Zumeist war die Mystik neoplatonisch inspiriert. Als große Mystiker des hohen Mittelalters gelten Bernhard von Clairvaux und Bonaventura. Im späten Mittelalter erlebte die Mystik einen gewaltigen Aufschwung mit Meister Eckhart und anderen. Die so genannte "negative Theologie" führte zu ständigen Konflikten mit Rom und die "devotio moderna" prägte das selbstbewusste und gebildete städtische Bürgertum. In der Neuzeit spielte sie ebenfalls eine große Rolle und wurde von der Romantik folgenschwer für die Moderne wieder entdeckt. In diesem Kurs sollen die Grundlagen der Mystik geklärt und ihre große geistesgeschichtliche Bedeutung bis heute aufgezeigt werden.

freie Plätze L102 - Filmvorführung: "In den Uffizien"

( ab Mi., 9.11., 19.30 Uhr, Rathaus; Großer Sitzungssaal)

Die Uffizien in Florenz wurden zum Vorbild aller Museen. Heute wird die weltweit bedeutendste Sammlung an Renaissancekunst, eine Ikone der italienischen und europäischen Kultur vom deutschen Direktor Eike Schmidt geleitet. Er wirbt um Sponsoren, gestaltet Räume neu und hat mit Aufmerksamkeit, Fachkenntnis, Leidenschaft und Humor ein eingeschworenes Team um sich geschart.
"In den Uffizien" zeigt die ungebrochene Anziehungskraft des Museums und die Arbeit hinter den Kulissen als eine kollektive Anstrengung, eine nie endende, passionierte Sorge um die Erhaltung jahrhundertealter Meisterwerke bei gleichzeitiger Neuerung. Alles atmet in diesen Sälen und Fluren Geschichte und Bedeutung, jede Handlung wird zum Ritual.
Corinna Belz und Enrique Sánchez Lansch dringen tief ein in den lebendigen, labyrinthischen Kosmos der Uffizien. Immer wieder taucht die Kamera in die Bildwelten ein: Leonardo da Vincis "Anbetung der Könige", Botticellis "Frühling", Tizians "Venus von Urbino", Artemisia Gentileschis "Judith und Holofernes" oder Andrea Commodis "Engelssturz", dessen fallende Körper uns schmerzhaft an unsere eigene Hybris und Verletzlichkeit erinnnern. Wir begegnen einem ungeheuren Überfluss an Schönheit, der politische Machtwechsel, zwei Weltkriege und Seuchen überstand. Am Ende hat nicht Mars, der Kriegsgott, sondern Venus, das letzte Wort.

freie Plätze L103 - Große Künstler: Giotto, Donatello, Botticelli und Michelangelo

( ab Mo., 14.11., 15.00 Uhr, Rathaus; Trauzimmer)

Diese Reihe stellt große florentinische Künstler vor, die immer zutiefst bewundert wurden und die viele andere Künstler bis ins 19. Jahrhundert prägten und inspirierten. So entwickelte Giotto di Bondone um 1300 die Prinzipien der neuzeitlichen Malerei. Er schilderte als erster konsequent die Natur und der Mensch und seine Leidenschaften finden im Rahmen großer und dramatischer Bilderzählungen ebenfalls ihre bewegende Darstellung. Der Bildhauer Donatello schuf einige der berühmtesten Werke der Renaissance. In unverwechselbarer Weise griff der Protegé der Medici das antike Ideal auf und mit ihm begann endgültig die Geschichte der Renaissanceplastik. Kaum ein Künstler wurde aber so zum Symbol der florentinischen Frührenaissance wie Sandro Botticelli. Seine unvergleichliche Eleganz und sein kultivierter Linienkult lassen Kunstfreunde aus der ganzen Welt in Scharen nach Florenz reisen. Michelangelo wiederum wurde schon zu Lebzeiten als "divino" - "Göttlicher" - angesprochen und für seine geniale und schier übermenschliche Schaffenskraft bestaunt: Alles was dieser "Titan" anpackte, schien grandios zu werden. Kaum ein Künstler hat über Jahrhunderte hinweg so folgenschwer gewirkt wie er.

freie Plätze L105 - Giotto: der grandiose Beginn der naturalistischen Malerei

( ab Mo., 14.11., 15.00 Uhr, Rathaus; Trauzimmer)

Die italienische Malerei des hohen Mittelalters folgte dem strengen und hieratischen Vorbild der byzantinischen Kunst. Von den Zeitgenossen gefeiert und bewundert entwickelte dann Giotto di Bondone die Prinzipien der neuzeitlichen Malerei. Er schilderte als erster konsequent die Natur, denn er entdeckte sie als Gegenstand für die Malerei. Der Mensch und seine Leidenschaften finden im Rahmen großer und dramatischer Bilderzählungen ebenfalls ihre bewegende Darstellung. Mit ihm beginnen in der Trecento-Malerei auch die illusionistischen Experimente. Schon die großen Renaissancetheoretiker wie Vasari wussten, was die Kunst ihm verdankte, und so strahlt sein Ruhm bis auf den heutigen Tag.

freie Plätze L106 - Donatello: die Entstehung der Renaissanceplastik

( ab Mo., 21.11., 15.00 Uhr, Rathaus; Trauzimmer)

Donatello war als gefeierter Florentiner Bildhauer und Bronzeplastiker jedem der großen Aufträge, die man ihm erteilte, gewachsen. Er nahm den Wettkampf mit der Antike an und schuf einige der berühmtesten Werke der Renaissance. Seine Schöpferkraft beeindruckte die Nachwelt bis auf den heutigen Tag. In unverwechselbarer Weise griff der Protegé der Medici das antike Ideal auf und mit ihm begann endgültig die Geschichte der Renaissanceplastik. Zu keiner Zeit gab es auch nur den geringsten Zweifel an seiner epochalen Bedeutung für die Kunstgeschichte.

freie Plätze L107 - Botticelli: das Ideal der Schönheit

( ab Mo., 5.12., 15.00 Uhr, Rathaus; Trauzimmer)

Kaum ein Künstler wurde so zum Symbol der florentinischen Renaissance wie Sandro Botticelli. Mit der "Geburt der Venus" und der "Primavera" aus den Uffizien wurden gleich zwei seiner Hauptwerke weltberühmt. Die unvergleichliche Eleganz dieses Meisters und sein kultivierter Linienkult lassen Kunstfreunde aus der ganzen Welt in Scharen nach Florenz reisen. Botticelli stand in enger Verbindung zur Neoplatonischen Akademie in Florenz und den Medici. Seit dem 19. Jahrhundert wird Botticelli als einer der bedeutendsten Meister der Renaissance gefeiert.

freie Plätze L108 - Michelangelo: der "Göttliche"

( ab Mo., 12.12., 15.00 Uhr, Rathaus; Trauzimmer)

Schon die Zeitgenossen des Renaissancegenies sprachen vom "divino" - dem "Göttlichen" - und bestaunten dessen Universalität und schier übermenschliche Schaffenskraft: Bildhauer, Maler, Architekt, Dichter, Festungsbaumeister und Ingenieur - alles was dieser "Titan" anpackte, schien grandios zu werden. Kaum ein Künstler hat über Jahrhunderte hinweg so folgenschwer gewirkt wie er. Mit ihm schien in der Kunst alles anders geworden zu sein. Die Aura der "Piéta von St. Peter", der Kuppel des Petersdomes und der Sixtinischen Fresken und vieler weiterer seiner Werke lassen seit Generationen die Besuchermassen ehrfürchtig erschaudern.
In dieser Reihe besprechen wir jeweils einen Maler oder eine Malerin und ausgesuchte Werke hinsichtlich Komposition und Wirkung aus der Sicht eines Betrachters und Künstlers. An diesem Abend geht es um Edouard Manet. Der Kursleiter ist kein Kunsthistoriker sondern Künstler. Er diskutiert die Wirkung von Sujet, Komposition, Farben, Licht, Maltechnik und Pinselführung mit den Teilnehmern und beschreibt gestalterische und maltechnische Aspekte ca. dreier Werke des Künstlers. Was spricht warum an? Er stellt diese in den historischen Zusammenhang.

Michael Moesslang studierte Grafik Design in München und malt seit Jahrzehnten künstlerisch. Er ist Mitglied im BBK Berufsverband Bildender Künstler und stellt international aus. Sein bevorzugtes Medium ist Öl, seine Motive sind figürlich inklusive Akt und Porträt. Im Brotberuf ist er Business-Trainer und Vortragsredner.
In dieser Reihe besprechen wir jeweils einen Maler oder eine Malerin und ausgesuchte Werke hinsichtlich Komposition und Wirkung aus der Sicht eines Betrachters und Künstlers. An diesem Abend geht es um Lyonel Feininger. Der Kursleiter ist kein Kunsthistoriker sondern Künstler. Er diskutiert die Wirkung von Sujet, Komposition, Farben, Licht, Maltechnik und Pinselführung mit den Teilnehmern und beschreibt gestalterische und maltechnische Aspekte ca. dreier Werke des Künstlers. Was spricht warum an? Er stellt diese in den historischen Zusammenhang.

Michael Moesslang studierte Grafik Design in München und malt seit Jahrzehnten künstlerisch. Er ist Mitglied im BBK Berufsverband Bildender Künstler und stellt international aus. Sein bevorzugtes Medium ist Öl, seine Motive sind figürlich inklusive Akt und Porträt. Im Brotberuf ist er Business-Trainer und Vortragsredner.
Die Klaviersonaten von Wolfgang Amadeus Mozart bilden "pars pro toto" das ganze Spektrum seiner genialen Kompositionskunst ab: Die Virtuosität und Spielfreude seiner Klavierkonzerte, die Theatralik und Charakterisierungskunst seines Opernschaffens, die religiöse Erhabenheit und meditative Versenkung seiner geistlichen Musik, die Verfeinerung und Polyphonie seiner Kammermusik und schließlich die Dramatik und Wucht seiner Symphonien: alles das findet man ebenso eindrucksvoll in Mozarts Klaviersonaten - diesen oftmals unterschätzten Werken, die manche Pianisten leider immer noch als eine Art "Einspielwerke" für den Beginn eines Klavierabends verwenden.

Jürgen Plich stellt seit 2013 alle paar Jahre den kompletten Zyklus von 18 Sonaten in sechs Abenden spielend und erklärend seinem Publikum vor: Hörer in München, Duisburg, Wuppertal, Münster/Westfalen, im Inntal bei Kufstein und in Gossau (Schweiz) kamen bereits in diesen Genuss. 2023 ist es wieder soweit, diesmal u.a. auch in Kolbermoor. Im Januar und im März erklingen die ersten sechs, die "Salzburger Sonaten", die der erst 18jährige Komponist en bloc veröffentlichte - und die er in Briefen an seinen Vater immer als "meine schweren Sonaten" bezeichnete. Ihre Reife ist frappierend, ihr jugendlicher Schwung begeisternd, ihre Seelentiefe erstaunlich.

Jürgen Plich trägt in seinen Musikabenden die ausgewählten Werke nicht nur vor, sondern erläutert sie, spielt einzelne Stellen vor, vergleicht, erzählt ernste und anekdotische Hintergründe. Kurz: er nimmt Sie als Zuhörer und "Freunde für einen Abend" in einen Erkenntnisprozess mit, an dessen Ende ein besonders spannendes, weil vertieftes Hörerlebnis steht.

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Unsere Programmbereiche


1. Kolbermoorer Erzählcafé

"Von Wirtshäusern, Stammtischen und Geselligkeit"

Donnerstag, 10.11.22, 19.00 Uhr, Rathaus Kolbermoor, Eintritt frei

Wer hat etwas zu erzählen von Kolbmoorer Wirtschaften, die eine lange und wechselvolle Geschichte haben? – Dem Stadlerbräu alias „Rhodos“ zum Beispiel, oder dem „Brückenwirt“,
dessen Grundstein bereits 1863 gelegt wurde und der Ende des 19. Jahrhunderts eine von über 20 Gastwirtschaften in Kolbermoor war. Welche lustigen und dramatischen Erlebnisse
gab es beim ehemaligen „Tyroler“ das 1897 von Michael Füglein gekauft und umbenannt wurde? Der Traditionswirtschaft im „Mareis“?
Wer weiß zu berichten von der ehemaligen „Bahnhofs-Restauration“ in der Haßlerstraße, der „Conditorei Fortunat Holzmayr“ in der Rainerstraße oder dem „Auerbräu“ in der Rosenheimer
Straße, vom „Café Hintermayer“ in der Friedrich-Ebert-Straße?
An diesem Abend werden aus ihrem Munde Wirte und Wirtschaften, Feste und Feiern, Bier und Leibspeisen wieder lebendig. Wir sitzen beisammen, wecken die Erinnerungen und lassen die
Vergangenheit auferstehen – bis wir in die Gegenwart ankommen, denn auch über „Giuseppe“ oder das „Milano“ gibt es Interessantes zu berichten. Zuhören, Erzählen, sich gegenseitig begeistern – kommen Sie zum ersten Kolbermoorer Erzählcafé!

Mehr Infos und Bilder unter diesem Link
 


Mobil vor Ort: Sonderfahrt mit dem Stadtbus

In Kolbermoor verkehrt seit September 2013 ein Stadtbus mit mittlerweile 3 Midibussen. Die Busse bedienen den Kolbermoorer Norden und den Kolbermoorer Süden und binden insbesondere die Wohngebiete an die Geschäftszentren und den Bahnhof an.Steigen Sie ein und fahren Sie mit – während einer Sonderfahrt außerhalb des regulären Fahrplans sprechen wir über den Stadtbus Kolbermoor und andere konkrete Dinge vor Ort zum Thema Mobilität in Kolbermoor.
Donnerstag, 13.10.2022, 19.00 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Kolbermoor
gebührenfrei


Deutsch an der vhs Kolbermoor

13.09.2022 12:41

Kurse und "Offener Treffpunkt Deutsch"


Kat: Allgemein
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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Internetanmeldungen nicht möglich
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Kontakt

vhs Kolbermoor

Rathausplatz 1
83059 Kolbermoor

Tel.: 08031 98338
E-Mail: info@vhs-kolbermoor.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch:
09:00 - 12:30 Uhr
Donnerstag:
14:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung außerdem auch im Bürgerbüro im Rathaus Tel.: 08031 2968 100

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